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Stadtrundgang
„aus Baltimore Toback, aus Surinam Kaffee, aus Afrika Gummi“*
Altona im transatlantischen Menschenhandel
Prächtige Elbparks, herrschaftliche Villen, repräsentative Kontorhäuser, rentable Manufakturen und einträgliche Schiffswerften gehörten zur Lebenswelt der global agierenden Kaufmänner in Altona. Wir begeben uns auf die Spuren der großbürgerlichen Kolonialhandelsherren und Menschenhändler. Wir werfen einen prüfenden Blick auf Warenströme und Handelsbilanzen, ebenso auf die Biographien zwischen hochtönenden Revolutionsideen hier und skrupellosen Geschäftspraktiken in Übersee. Wir spüren den Schicksalen derjenigen nach, die dabei versklavt und kolonisiert wurden und derjenigen, die gegen das koloniale Unrecht aufstanden. Die Route führt über die Königsstraße zur Palmaille, eine der ältesten Straßen der Stadt. Wir hören Geschichten von den Arbeitswelten am Elbufer, von den Parklandschaften am Elbhang, wir betrachten die Chiffren des Altonaer Rathauses und studieren die verwitterten Grabsteine auf dem historischen Friedhof im Schleepark und an der Christianskirche.
 
Termine
So 26. August 14 Uhr
So 9. September 14 Uhr
 
Treffpunkt: Alte Königstraße 5 in Altona, vor dem Laden des Zigarrenmachers (S-Bahn Königstraße)
Dauer: 2,5 Stunden
Teilnahme: EUR 7, ermäßigt EUR 5
Leitung: Hannimari Jokinen
Veranstalter: Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL
Weitere Rundgänge, – auch auf Englisch – auf Anfrage unter info[at]afrika-hamburg.de
* Zitat Caspar Voght (1752-1839), Kaufmann in Altona

Bild: mit freundicher Genehmigung Schifffahrtsmuseum Flensburg

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